Lebensqualität

Xantener Südsee

Südsee am Niederrhein erleben

Der Name ist ein wenig irreführend und gleichzeitig voll zutreffend: Xantener Südsee ist kein tropisches Paradies, aber mit Sicherheit eines für Freizeitsportler und Erholungssuchende. Südlich ihrer „Schwester“ – der Xantener Nordsee – gelegen, lockt eine Wasserfläche von etwa 110 Hektar. Ob Segeln, Tauchen, Schwimmen oder Relaxen am Sandstrand – die Xantener Südsee bietet für jeden etwas. Wie viele Seen am Niederrhein hat auch die Südsee keinen natürlichen Ursprung. Vielmehr entstand sie als Ergebnis eines Kiesabbaus durch Hülskens. Die Rohstoffgewinnung war aber nur ein Aspekt dieses Projektes. Auch die spätere freizeitorientierte Nutzung war von Beginn an geplant und wurde dementsprechend berücksichtigt. Das Ergebnis ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete am Niederrhein.

Auesee Wesel

Echter Weseler ist ein „Zugezogener“

Der Auesee in Wesel ist schon so lange ein beliebtes Ausflugsziel, dass viele Besucher denken, es habe ihn schon immer gegeben. Tatsächlich existiert er in seiner aktuellen Form erst seit 1993. Statt „Mutter Natur" erschuf ihn Hülskens im Rahmen eines Auskiesungsprojektes, das von Beginn an auch das Ziel verfolgte, ein attraktives Naherholungsgebiet zu schaffen. Entsprechende Vereinbarungen mit der Stadt Wesel wurden bereits 1963 unterzeichnet. Es folgte eine insgesamt 20 Jahre andauernde Auskiesung auf einer Fläche von 110 Hektar. 1971 wurde beschlossen, sowohl die Auskiesungs- als auch die Seefläche auf 165 Hektar zu vergrößern. Damit verlängerte sich die Abbauzeit um weitere zehn Jahre und endete erst 1993. Bereits 1970 lockte der Auesee mit einem ersten Badestrand, 1971 folgten eine Regattastrecke sowie eine Restauration. Der Rundwanderweg wurde 1980 fertiggestellt. Heute ist der Auesee Teil des 885 Hektar großen Rheinaue-Parks, der vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Entspannung bietet. Der größte Teil des Parks hat allerdings den Status eines Landschaftsschutzgebietes, das zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet.

Heeswijkse Kampen

Hier entstehen „Wohlfühlinseln“

Das Projekt „Heeswijkse Kampen" ist ein Sandgewinnungs- und Rekultivierungsprojekt, welches von Niba, einem niederländischen Tochterunternehmen von Hülskens, realisiert wird. Es schließt in der Gemeinde Cuijk an die im Süden des Ortes bereits bestehende Wohnbebauung an. Eine Besonderheit ist die Kombination verschiedener Anforderungen: Das Projekt soll praktisch einen neuen Stadtteil schaffen, bei dem einige Wohnungen auf Inseln in einem zu schaffenden See liegen. An den Randzonen entstehen Areale für Naturentwicklung und Naherholung. Das Projekt „Heeswijkse Kampen" wurde in Zusammenarbeit mit anderen Produzenten innerhalb der Kooperation Nederzand ausgeführt.

Stevol

Natur pur rund um den Molensee

Das Seengebiet Stevol liegt in Midden-Limburg, zwischen Stevensweert und Ohé en Laak. Es entstand im Anschluss an eine Kiesgewinnung und Rekultivierung. Seit Projektabschluss im Jahre 2009 präsentiert sich das etwa 65 Hektar große Areal als atemberaubendes Naturgebiet rund um den Molensee (Molenplas). Besucher genießen die wunderschönen Ausblicke sowie Begegnungen mit wilden Pferden und Rindern. An den geschaffenen Stromschnellen haben sich Hunderte Pflanzen- und Tierarten angesiedelt, darunter auch der Biber.