Zurück zur
Natur

Wir geben der Natur Räume zur Entfaltung und lassen ein Paradies für Mensch und Tier entstehen

Maik Dünow, Berufsschäfer und Wanderschäfer

„Der Niederrhein ist geprägt von Schafbeweidung. Mit meinen Schafen mache ich Landschaftspflege für die Firma Hülskens.“

Naherholung erleben

Xantener Südsee

Die Südsee am Niederrhein

Diese Südsee liegt zwar nicht in den Tropen, ein Paradies ist sie aber allemal. Die Xantener Südsee ist der perfekte Ort für Freizeitsportler und Erholungssuchende.

Naherholung schafft Lebensqualität

Südlich ihrer „Schwester“ – der Xantener Nordsee – gelegen, lockt sie mit einer Wasserfläche von etwa 110 Hektar. Ob Segeln, Tauchen, Schwimmen oder Relaxen am Sandstrand – die Xantener Südsee bietet für jeden etwas. Wie viele andere Seen am Niederrhein hat auch die Südsee keinen natürlichen Ursprung. Sie entstand als Ergebnis eines Kiesabbaus durch Hülskens. Die Rohstoffgewinnung war aber nur ein Aspekt dieses Projektes. Die spätere freizeitorientierte Nutzung war von Beginn an geplant und wurde dementsprechend berücksichtigt. Das Ergebnis ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete am Niederrhein.

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Auesee Wesel

Echter Weseler ist ein „Zugezogener“

Der Auesee in Wesel ist schon so lange ein beliebtes Ausflugsziel, dass viele Besucher denken, es habe ihn schon immer gegeben. Tatsächlich existiert er in seiner aktuellen Form erst seit 1993.

Mensch und Natur im Einklang

Nicht „Mutter Natur", sondern Hülskens erschuf ihn im Rahmen eines Auskiesungsprojektes, das von Beginn an auch das Ziel verfolgte, ein attraktives Naherholungsgebiet zu schaffen. Entsprechende Vereinbarungen mit der Stadt Wesel wurden bereits 1963 unterzeichnet. Es folgte eine insgesamt 20 Jahre andauernde Auskiesung auf einer Fläche von 110 Hektar. 1971 wurde beschlossen, sowohl die Auskiesungs- als auch die Seefläche auf 165 Hektar zu vergrößern. Damit verlängerte sich die Abbauzeit um weitere zehn Jahre und endete erst 1993. Bereits 1970 lockte der Auesee mit einem ersten Badestrand viele Besucher an, 1971 folgten eine Regattastrecke sowie ein Restaurant. Der Rundwanderweg wurde 1980 fertiggestellt. Heute ist der Auesee Teil des 885 Hektar großen Rheinaue-Parks, der vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Entspannung bietet. Der größte Teil des Parks hat allerdings den Status eines Landschaftsschutzgebietes, das zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet.

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Mit Drohnen die Tierwelt schützen

Mit der Hilfe von Drohnen und Wärmebildkameras erhalten wir die Artenvielfalt, reduzieren Verluste und setzen uns aktiv für das Tierwohl ein.

Ralf Hinrichs, Berufsjäger und Forstwirt

„Als Berufsjäger arbeite ich mit neuester Technik für die Firma Hülskens daran, die Natur zu schützen.“

Artenvielfalt erhalten

Büssum

Artenvielfalt statt Monokultur

Schon im vergangenen Jahrhundert wurden Kies und Sand auf dem Büssum im Voerder Stadtteil Emmelsum gewonnen. 2011 war das Vorkommen erschöpft und der Büssum hätte – laut ursprünglicher Planung – wieder eine ebene Wiesenfläche werden sollen.

Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen

Doch bereits im Jahr 2000 änderte sich das Projektziel: Der Büssum sollte den Charakter einer naturnahen Auenlandschaft mit verschiedenen Geländehöhen und sogenannten Blenken erhalten. Diese Vertiefungen laufen bei Hochwasser voll und bilden nach dem Rückzug des Hochwassers eine Flachwasserzone, die erst nach und nach trockenfällt. Damit sind flussnahe Blenken ein idealer Lebensraum für viele heimische Tier- und Pflanzenarten. Der Büssum gehört heute – wie viele andere rekultivierte Abgrabungen – zum insgesamt 27.000 Hektar großen Vogelschutzgebiet „Unterer Niederrhein“.

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Lippe-Mündungsraum

Die Rückkehr von Flora und Fauna

Das Projekt Lippe-Mündungsraum ist ein Musterbeispiel für ein sogenanntes „integriertes Projekt“: Direkt vor den Toren Wesels gelang es, EU-Richtlinien bezüglich Tier-, Pflanzen- und Wasserschutz durch eine ganzheitliche Landschaftsgestaltung umzusetzen.

Enge Abstimmung mit Naturschutzorganisationen

Heute zeigt der Lippe-Mündungsraum wieder sein natürliches Erscheinungsbild, wie es zuletzt vor Hunderten von Jahren existierte. Dazu gehören unter anderem weitreichende Flussauen nach ursprünglichem Vorbild. In Absprache mit den Naturschutzorganisationen wurde entschieden, die natürlichen Kargflächen aus Kies und Sand weder mit Mutterboden zu bedecken noch zu bepflanzen. Die Lippe selbst brachte im Laufe der letzten Jahre Samen und Sedimente mit, die für einen natürlichen Bewuchs mit sogenannter Ruderalvegetation sorgten. Wie sich Flora und Fauna in den nächsten Jahren weiter verändern werden, ist eine spannende Frage für Naturschützer. Ein Monitoring soll zeigen, wie sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobert.

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